Transkrypcja
ja ein wunderschönes thema bahnfahrten und erlebnisse es gibt lustiges wobei oder in
der situation dann vielleicht auch nicht ganz so lustig es gibt nicht ganz so witziges auch
im nachhinein nicht wirklich witzig wo fangen wir an wo hört man auf dazu muss man wissen ich
bin pendler von hierher schon also ich bin damals zur ausbildung gependelt meine mein sohn wohnt bei
der kindesmutter die kindesmutter wohnt von mir was sind das 250 kilometer irgendwie sowas entfernt
da pendelt sich dann auch hin und her immer mal wieder und auf einer solcher strecken ist
tatsächlich das erste mal richtig ja doch mal ein bisschen action nacht gab mehrere action situation
aber das ist so die die am meisten im kopf geblieben ist ich wusste von vornherein als ich da war schon
und wieder nach hause gefahren bin dass ich einen schienenersatzverkehr nutzen muss zwischen haben
und lippstadt weil zwischen haben und liebster da irgendwie bauarbeiten waren und das ganze
wird mit dem schienenersatzverkehr geregelt so weit so schön das hatte ich alles so auch
einkalkuliert eingeplant bin in haben dann auf
nach dem Bus gegangen, habe ihn dann auch gefunden, bin da rein und dann ging das
Richtung Lippstadt. Natürlich keine Ansagen im Bus, brauche ich auch nicht.
Wie gesagt, ich fahre die Strecke öfter, da weiß man, wenn die Bustüren aufgehen, dann
ist Haltestelle fertig. Ich also die Haltestellen für mich so im Kopf
abgezählt, Borgeln, Wellwar, Borgeln, Soest, Bad Sassendorf.
Dann gingen die Türen wieder auf und irgendwie stiegen auch alle aus.
Ich hatte dann zur Sicherheit noch mal den Busfahrer fragen wollen, ob das jetzt
Lippstadt ist und da kriegte ich aber keine Antwort. Konnte ich auch nicht
kriegen, weil der Busfahrer gar nicht mehr im Bus war.
Ich bin dann also als letzter aus diesem Bus raus, relativ entspannt und merkte
dann, naja, das ist aber doch ziemlich duster hier. Dazu muss man jetzt wissen, ich sehe halt
noch hell und dunkel und so ein Bahnhofsvorbeug.
Da erwarte ich ja zumindest nur so ein bisschen Licht.
Nichts von alledem, also es war wirklich stoppenduster. Ich habe also 0,0 gesehen und habe dann den
nächstbesten Passanten angesprochen und habe gefragt, wo es denn zum Bahnhof geht.
Dann sagte er, wo ist eine gute Frage. Die bessere wäre aber wie, weil wir wären noch
gar nicht am Bahnhof. Der Bus brennt.
Ja, da ist einfach mal der Motor in Flammen aufgegangen und deswegen waren die Leute, die
im Bus saßen, da auch am Husten, weil die wohl das ein oder andere davon abgekriegt haben.
Und dann bin ich dann auch mal so nach hinten Richtung Busende, weil ich dann, da stand dann
auch der Busfahrer, der da mit dem Feuerlöscher da versucht hat, seinen Motor da zu löschen.
Dann habe ich nur zu ihm gesagt, ich so, naja, also Feuerlöschen bei laufendem Motor finde
ich, ich hätte den Bus mal abgeschaltet.
Und er hat das aber irgendwie, glaube ich, nicht so ganz verstanden, was ich da von ihm wollte.
Dazu muss man sagen, wie gesagt, in der deutschen Sprache war er, glaube ich, nicht so ganz mächtig.
Hat aber doch irgendwann dann kapiert, dass man den Zündschlüssel umdrehen muss, damit der Motor
eben auch aus ist, damit man da vielleicht mit dem Feuerlöscher auch irgendwas erreichen kann.
Na gut, Feuer war irgendwann aus und war jetzt auch nicht, also klingt dramatischer, als es war.
Also.
Stank halt nicht.
Das war irgendwie wie die Hulle.
So.
Und das war Nikolausnacht, also vom sechsten auf den siebten oder so, also irgendwie zweite
Advent, Sonntagnacht, also zum zweiten Advent oder was hin.
War auf jeden Fall arschkalt draußen.
So.
Und dann sind die Raucher teilweise dann wieder in den Bus rein, weil Feuer war ja aus,
mit ihren brennenden Zigaretten.
Und der Busfahrer machte dann echt noch einen von wegen, ja, hier im Bus darf man nicht rauchen.
Diese ganze Hütte da drin.
War sowieso schon halbwegs verqualmt.
Durch den brennenden Motor.
Und dann regte er sich da über zwei, drei Leute auf, die da mit der Zigarette reingegangen
sind.
Also.
Da wurde es dann endgültig richtig spannend.
Noch lustiger wurde es aber eigentlich erst, als wir dann, ja, dann kam irgendwie noch
ein Ersatzbus.
Das ging, wenn man mal bedenkt, dann nachts um ein Uhr oder was war.
Auch relativ zügig.
Tatsächlich, also für meine Begriffe schon sehr schnell.
Also ich weiß nicht, ob die schon damit gerechnet haben, dass ein Ding abraucht oder was.
Auf jeden Fall ging das ziemlich zackig.
Kam ein neuer Bus herbei und mit neu meine ich auch neu, also das war wirklich noch ein
neueres Modell.
Ja, dann sind wir natürlich alle da rein.
Der wird uns jetzt wohl noch die letzten paar Kilometer bis Lippstadt bringen können.
Naja, kommen dann am Bahnhof an und warteten.
Mit so um die 40 Leuten dann auf unseren Zug, der mysteriöserweise irgendwie noch nicht
da war.
Ja, und dann haben wir dann irgendwann oben auf diese Anzeigetafel geguckt.
Da stand dann irgendwas mit, ja, der fährt um ein Uhr, was weiß ich, 43 oder wann der
da fahren sollte.
Und bis irgendeinem mal aufgefallen ist, Leute, da steht nicht ein Uhr, da steht null
Uhr.
Heißt.
Dieser Zug.
Der als.
Also mit Schienenersatzverkehr praktisch nach Lippstadt überbrückt worden ist, konnte
wohl ab 0 Uhr irgendwas diese Strecke wieder befahren, so dass wir hätten also von Hamm
aus direkt durchfahren können und nicht hätten diesen Schienenersatzverkehr eigentlich
nehmen müssen.
Was für uns natürlich jetzt bedeutete, wir sind dann in Lippstadt gestrandet, weil nach
folgenden Zug, um die Leute aus dem Schienenersatzverkehr einzusammeln, der war jetzt natürlich nicht
mehr vorgesehen.
Wir haben mal ein bisschen mit der Bahn diskutiert, dann hieß es, ja, dafür sind wir ja nicht
zuständig, weil das ist ja die Eurobahn.
Ja gut, aber da erreicht man halt nachts um halb zwei keinen mehr und er wäre sowieso
nicht zuständig, weil er wäre ja Disponent vom Fernverkehr.
Das ist mir relativ egal, was du disponierst.
Aber ihr seid die einzigen, die Tag und Nacht erreichbar sind.
Wir sind hier mit gut 40 Leuten und wollen irgendwie noch zu unserem Ziel.
Dazu muss man sagen, da war eine Frau dabei, die war hochschwanger, die war ich glaube
im achten Monat oder was und noch mal, es war ein Uhr nachts oder mittlerweile zwei
Uhr oder was nachts, Sonntag, den zweiten Advent und dann wurde die Sicherheit nicht
wärmer.
Ja, dann sollten wir doch Taxi nehmen und weiß der Kuckuck was alles und ja, dann
organisiert Autos, die hier diese 40 Leute.
Ja, nee, wir sollten die Taxis selber bezahlen.
Und dann hinterher die Rechnung einreichen.
Das ist ja schön, sage ich, aber ein Taxi bezahlen, dafür müsste ich auch Geld haben.
Wenn ihr jetzt voraussetzt, dass alle Leute, die jetzt hier mit euch gefahren sind, Kohle
haben, um jetzt hier von Lippstadt bis Paderborn.
Also das sind mit dem Auto, was sind das 30, 35 Kilometer, 40 vielleicht.
Also summa summarum stand dahinter irgendwas mit 100 Euro auf der Uhr.
Die hatte ich persönlich jetzt so nicht im Portemonnaie.
Da gab der mir allen Ernstes eine Telefonnummer von einer Taxizentrale, die auch EC-Zahlung
akzeptieren.
Ja, schön, aber dafür muss das Geld nicht nur im Portemonnaie, sondern auch auf der
Karte sein.
Dazu muss man jetzt wissen, ich war damals, was habe ich denn damals gemacht?
War das denn 2014 oder sowas?
Also ich war damals Teilzeit beschäftigt.
Ich war im Vertrieb.
Ja, aber nee, also ich hätte das mit Sicherheit vielleicht gekonnt, aber ich wollte das gar
nicht können.
Die haben Kacke gebaut, dann sollen die das auch irgendwie lösen.
Und ob die das sind, der mit der Eurobahn oder wie auch immer verrechnet, ist mir relativ
egal.
Na ja, gut, lange Rede gar keinen Sinn.
Es hatte irgendwann keiner mehr Lust zu kämpfen und dann haben mich da so eine Reisegruppe,
die auch nach Paderborn wollten.
Mitgenommen in so einem Großraumtaxi und haben dann, man kam wohl auch irgendwie von
einem Ausflug, so ein Gruppenausflug.
Die haben das dann, einer von denen hat dann die komplette Fahrt bezahlt, hat gesagt, das
macht viel, viel mehr Sinn.
Dann holen wir uns hinterher Geld zurück und dann gehen wir davon schön eintrinken.
Ja, kann man auch machen.
Ich war auf jeden Fall dann irgendwann tatsächlich in Paderborn um halb fünf oder so.
Ja, war ganz lustig und wie gesagt, alles nur, weil man da mit der Reisegruppe zu tun hat.
mit einem schienen Ersatzverkehr fahren sollte, der dann im Nachhinein hätte gar nicht mehr erfolgen müssen
und der dann auch unterwegs nur abgefackelt ist, so halb.
Also war doch schon eine lustige Geschichte.
Ja, ähnlich geile Situation war, ich weiß gar nicht mehr warum, aber auf jeden Fall ist ein Baum umgestürzt auf die Gleise.
Das war auch wieder Rückfahrt von meinem Sohn nach Hause, nur diesmal im Sauerland,
also irgendwo zwischen, boah, das ist in Finntrop da oben die Ecke.
Auf jeden Fall sollte der Bus uns dann hinterher bis nach Finntrop bringen.
Und in Finntrop sollte es dann weitergehen mit dem Zug.
Ja, dann sind wir ausgestiegen alle und an den Bahnsteig gegangen und haben festgestellt,
naja gut, Zug ist noch keiner da, aber der hat ja auch noch Zeit.
Ja, bis irgendeiner wieder auch oben, Gott sei Dank, Richtung Anzeigetafel geguckt hat.
Und gesehen hat, dass der nächste Zug dann morgen früh um fünf fährt, so ungefähr.
Wir hatten es jetzt abends um 22.30 Uhr oder was das war.
Also, weit weg von wir kommen schnell nach Hause.
Und Gott sei Dank hatte der Busfahrer, der diesen Schienenersatzverkehr gemacht hat,
bis Finntrop, in Finntrop dann auch eine kurze Pause gemacht, hat erstmal selber Zigarettchen geraucht.
Ja, dann sind wir wieder zurück zu dem gelaufen und haben gesagt, was machen wir denn jetzt?
Und dann hat der mit seiner Firma das Ganze geklärt und dann hat er gesagt,
ja, Abelio zahlt das schon, hast du noch Fahrzeit?
Ja, dann fahr die Strecke zu Ende und bring die Leute bis Hagen.
Dann mussten wir wieder alle rein in den Bus und dann sind wir mit dem Bus dann bis nach Hagen gefahren
und konnten dann von Hagen aus, spätestens von Hagen aus dann wieder unseren Richtungen,
ja, die wir dann hatten, folgen, was dann wiederum dazu führte,
dass ich natürlich meine Anschlüsse auch nicht mehr hatte.
Dass ich sie nicht mehr so bekommen habe, wie ich sie eigentlich kriegen wollte.
Ich weiß gar nicht mehr, wie ich dann zurückgefahren bin von Hagen nach Dortmund.
Nee, nee, Quatsch, ich konnte noch nach Hamm und von Hamm konnte ich noch nach Bielefeld
und da musste ich mich dann tatsächlich von meiner Mutter damals abholen lassen,
irgendwie nachts um halb drei, damit ich auf jeden Fall noch nach Hause komme.
Also wie gesagt, ja, Zug fahren.
Bücher schreiben.
Traurigere Geschichte noch.
Ich bin auch schon in einem Unfall mit Personenschaden beteiligt gewesen.
Tagsüber war das.
Ich bin von Hamm auch wieder Paderborn, wenn man Paderborn wohnt, ist das so die Einflugschneise,
die man dann des Öfteren nutzt.
Und zwischen Bad Sassendorf und Lippstadt, ich hatte Musik gehört die ganze Zeit,
hab dann irgendwann die Kopfhörer rausgenommen.
Rausgemacht, saß relativ weit vorne im Zug und die Kopfhörer rausgemacht,
irgendwas getrunken oder was, ich weiß gar nicht mehr genau.
Auf jeden Fall war ich da mit meinem Rucksack beschäftigt und hörte nur, wie der Zug hupte
und merkte, wie er bremste, aber leicht.
Also er hat jetzt hier keine Notbremsung gemacht und dann hörte ich nur noch einen Knall.
Und kurz drauf kam dann...
Die Schaffnerin, die vorne auch gerade bei dem Lokführer war und sagt,
es geht jetzt erstmal nicht weiter, wir haben einen Unfall mit Personenschaden.
So, dann mussten sie den erstmal da...
Haben sie relativ schnell die Strecke dann auch gesperrt und dann kam...
Das ist mal so zu erleben schon echt gruselig.
Also da kam dann relativ schnell...
Tatsächlich Seelsorger, die uns als Fahrgäste tatsächlich dann auch gefragt haben, wie es uns geht.
Damit, dass da jetzt jemand ums Leben gekommen ist.
Bei mir war die relativ schnell durch, weil ich gesagt habe, ich lasse mich raus.
Ich möchte eigentlich nur eine rauchen.
Ob der da jetzt lebt oder nicht, ist mir eigentlich relativ egal, weil man ganz im Ernst,
wenn er sich auf die Schienen stellt, der muss damit rechnen, dass er platt gefahren wird, Ende aus.
Also ich bin da tatsächlich etwas...
Abgestumpft.
Die Einzigen, die mir hier jetzt leid tun, sind die Angehörigen von ihm und das Zugpersonal.
Weil die haben es wirklich gesehen, wie sie den da platt gemacht haben.
So mir persönlich ist es relativ egal.
So.
Sorgte dann für eine Verspätung von irgendwas mit zwei Stunden.
Knapp anderthalb, die wir da gestanden haben.
Knapp anderthalb Stunden.
Und dann sind wir noch bis Lippstadt mit diesem verunfallten Zug weitergerollt und konnten da dann in einen anderen Zug umsteigen.
Der dann die Strecke weitergefahren ist.
Ja, soviel erstmal dazu, sonst wird es hier zu lang.
Also, wie gesagt, ich könnte Bücher schreiben.