Garlyn — Post 241 of 684
Dieser Moment, wenn man eigentlich kaum noch im Windows ist und es tatsächlich versteht, dass Leute eine Gruppe verlassen, in der sowieso schon nichts mehr passiert.

Dieser Moment, wenn man sich langsam aber sicher von Windows verabschiedet und sogar eigene Programme schreibt, damit man im Linux ein bisschen einfacher klarkommt in Bezug auf OCR und ähnliches. Ja, das ist schon sehr spannend irgendwie. Ich war auch in der letzten Zeit kaum noch im Elten hier und ja, da wird glaube ich nicht mehr viel sein. Also langsam aber sicher finde ich den Weg raus aus der Microsoft-Predulie.
Ja, das mit dem Umzug, was ich hier vor einiger Zeit angeschnitten habe. Es war so, meine Mutter hatte Ende April einen Herzinfarkt gehabt, stressbedingt. Da muss ich auch ganz ehrlich sagen, wir sind auch nur hierhin gezogen, weil wir quasi keine andere Möglichkeit hatten. Weil wir da raus mussten wegen Schimmel, Befall, gesundheitlich Problem. Deswegen sind wir hierhin gezogen und sehen wir das eigentlich von Anfang an schon klar im Nachhinein, dass wir uns was anderes suchen müssen. Das Problem ist natürlich hier. Die Straße ist einigermaßen ruhig. Ja, die Luft ist schön. Hier kommt ein bisschen... Ja, genau. Jetzt hat meine Mama mich rausgebracht. Die Straße hier ist quasi einen Meter vom Haus. Der Berghofstadt hier ist sehr schmal. Und deswegen knallen die einem, gerade weil wir hier im zweiten Stock nur die Räume nutzen können. In meinem Zimmer ist das so, die fahren einem quasi direkt durchs Zimmer, wenn man so will. Die Autos und Fahrzeuge. Ja. Und wie gesagt... Ja, was kommt denn da? Ja. Und das war jetzt noch harmlos. Wenn hier Berufsverkehr ist, muss ich immer eine Aufnahme machen. Das ist hier echt nicht auszuhalten. Dann hat meine Mutter das Problem seit dem Herzinfarkt, dass die mit den Treppen nicht mehr klarkommen. Denn hier ist das so, unten im Erdgefoss, was wir gar nicht bewohnen können, ist quasi die Toilette. Das Wartezimmer mit der Waschmaschine und der Dusche. Meine Dusche. Und halt ganz oben ist halt auch ein Badezimmer mit einer Toilette. Problem ist aber, dass sich der meiste Teil hier im Mittelstock befindet. Wo halt das meiste Leben stattfindet. Mit Küche, Heimzimmer und dann der Wintergarten. Was eigentlich kein Wintergarten ist, weil er nicht richtig gedämmt ist. Das habe ich jetzt im Sommer wieder gemerkt. Es ist die letzten Tage unerträglich in diesem Wintergarten, weil der überhaupt nicht gedämmt ist. Da hat meine Mutter ihr Schlafzimmer. Und das Problem ist, da ist aber kein Klo. Das heißt, meine Mutter muss immer runter oder hoch auf Klo. Und sie merkt halt selber, mit den Treppen, die sind hier etwas steiler, schafft sie nicht mehr. So ohne weiteres. Und deswegen ist die halt auf die Suche gegangen nach einem Haus für uns alle. Und das hat eigentlich sehr gut geklappt. Wir haben innerhalb von zwei Tagen haben wir einen Mietvertrag unterschrieben. Weil die Vermieterin uns klasse fand. Dann geht es also erst nach Heinsberg-Randerath. Das Ding ist, wir warten eigentlich sehnsüchtig auf die Schlüssel. Weil wir hier raus müssen. Und wir haben ziemlich viel Zeug.

In diesem Moment, wenn man sich etwas vornimmt einer Person zu schreiben, beziehungsweise etwas sehr wütendes einer Person schreiben will, allerdings dann irgendwann nach ein paar Stunden einem es relativ ziemlich egal ist, was man schreibt. Und dieser Moment, wenn man jemandem erstmal das Prinzip des Ghostings erklären muss, beziehungsweise sich jemand unter dem Satz, du hast mich geghostet, nichts vorstellen kann. Und dieser Moment, wenn man am liebsten mal jemanden besuchen würde, um mal ein bisschen Präsenz zu zeigen, aber eigentlich nicht im bedrohlichen Sinn, aber das einfach zu stressig wäre, da jetzt hinzufahren.