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ATMIRAL, ein barrierefreies textbasiertes Menü zum Starten von Programmen unter Linux

Technik

radiorobbe

#1 ·

Edited
Hallo zusammen,

wer von den Linuxern kennt noch ADRIANE? Es war seinerzeit ein barrierefreies Shell-Menü mit teilweise eigens für Blinde erstellten Werkzeugen. Ich habe mich davon ein wenig inspirieren lassen und eine Art Universalmenü gebaut. eigentlich hat es nur als kleine Spielerei mit Whiptail und Dialog angefangen, aber inzwischen ist doch ein recht ansehnliches Universalwerkzeug daraus geworden, das ich gern mit euch teilen möchte.

ATMIRAL (Abkürzung für "Accessible text-based menu interface for running applications on Linux") ist ein benutzerfreundliches Startmenü für die Linux-Shell zum schnellen Aufrufen häufig verwendeter Programme und Befehle. Über eine Ordnerstruktur mit menschenlesbaren Textdateien kann das Menü individuell zusammengestellt werden und ist somit an jedes Linux-System anpassbar. Es eignet sich sowohl für Anfänger, um ihnen die Scheu vor Befehlseingaben zu nehmen, als auch für Menschen, die für bestimmte Abläufe bewusst eine eingeschränkte Arbeitsumgebung bevorzugen. Es soll dabei aber weder die Befehlseingabe noch eine komplette grafische Oberfläche auf Shellebene ersetzen.

Das Projekt findet man auf GitHub. Ich muss noch an der Dokumentation arbeiten und einen kleinen Installer schreiben, aber die Installation und Ausführung sollte eigentlich schon jetzt selbsterklärend sein. Als einzige Abhängigkeit benötigt ihr dialog, das sollte in den gängigsten Distributionen über die Paketverwaltung installierbar sein.

https://github.com/schulle4u/atmiral
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

werwoelfchen

#2 ·

Transcription

Ich bin schon so enteltenet oder so, dass ich dachte, Textbeitrag ist das Einzige, was man hier machen kann. Aber nee, ja, schon witzig. Vielleicht kann man das Ding auch so erweitern, weil es gibt ja nicht so viele Leute, die unter Linux irgendwas machen, dass man hier Programme reinsetzt, die man jeweils selber gemacht hat. Und deswegen will ich mal den zweiten Beitrag etwas nutzen, um das unabhängig voneinander zu erklären, beziehungsweise auseinanderzunehmen. Weil ich habe ungefähr zur selben Zeit oder etwas früher angefangen, kleine Frontends auf grafischer Basis mit Sanity zu bauen. Sanity ist im Prinzip... ...ein Genom, glaube ich, enthalten, in Mathe offensichtlich auch. Und ich hatte irgendwann vor Jahren mal irgendein Programm gehabt, ich weiß nicht mehr mal, welches es war, ein relativ kleines Programmchen, was mit Sanity gearbeitet hat. Da stand auf der Breitseite immer Sanity. Und dann habe ich irgendwann mit KI angefangen und dann habe ich gesagt, ja, kannst du irgendwas mit Sanity bauen. Das fing mit einem Media Player für Blinde an. Das ist der B-Map. Und dann habe ich nochmal ein OCR-Tool gebaut, was im Prinzip auf Fesseract aufsetzt. Das heißt dann, das ist der SIBO dann. Also quasi Simple Interface for Bash OCR. Ähm... Diese Dinger könnte man dann hier auch mal reinbauen. Weil das wäre jetzt ein bisschen doof für jedes Programm, glaube ich, was jetzt Linux-mäßig kommt, ein eigenes Forum oder ein eigenes Web aufzubauen. Weil ich glaube, es gibt nicht so viele, die da drauf anspringen. Ähm... Ich glaube auch, wir hatten irgendwie mal eine Linux-Gruppe noch irgendwo im Elten. Aber... Ja. Genau. Dazu kommt noch, dass ich sowohl meinen B-Map als auch den SIBO zweisprachig gebaut habe. Deutsch und Englisch. Und ich muss mal gucken, wo die Linux-Gruppe abgeblieben ist. Ob sie noch gibt hier. Hm.